Braucht man in Köln eigentlich noch wirk­lich eine weit­ere Band von Mittvierzigern die sich nach Feier­abend Ihre Instru­mente umschnallen, um ihrer Lei­den­schaft für selb­st­gemachte Musik nachzuge­hen und wenn ja, was genau unter­schei­det dann die BAD GOATS von all den anderen Bands, die behaupten authen­tis­chen Rock’n’Roll zu spielen ?

Die Antwort ist einfach….JA, denn die BAD GOATS sind ver­mut­lich die einzige Band im Show­busi­ness, die nicht Musik macht um Geld zu ver­di­enen oder berühmt zu wer­den oder um an sog. Pussies heranzukommen.

Die BAD GOATS machen auss­chließlich Musik um zu schwitzen. Schwitzen um das Grau(en) des All­t­ags, das sich in den Adern der Mit­glieder bei Ihren Tages­geschäften als Tierbestat­ter, Ther­a­peut, Teller­wäsch­er und Mil­lionär ange­sam­melt hat, aus den Poren zu treiben. Die Musik, die die BAD GOATS zu diesem Zwecke spie­len, beze­ich­nen Sie sel­ber als LOUD VINTAGE ROCK. Musikjour­nal­is­ten wür­den ver­mut­lich in Anlehnung an ein schon bekan­ntes Genre den Begriff PROTO-ROCK wählen. Die BAD GOATS klin­gen so, als wür­den IGGY & THE STOOGES das STICKY FINGERS Album der STONES cov­ern, allerd­ings lauter und in einem schnelleren Tempo!

Oder wie es der Schot­tis­che Barenuck­le-Box­cham­pi­on „Lon­don-Pete“ Borth­wick ein­mal präg­nant formulierte:

Lis­ten­ing to the BAD GOATS is like get­ting hit in the head repeatedly“. 

Natür­lich kom­men bei all der rohen Energie, die die BAD GOATS bei ihren Auftrit­ten regelmäßig freiset­zen, die musikalis­chen und optis­chen Qual­itäten, die heutzu­tage von ein­er Band erwartet wer­den, nicht zu kurz, denn die einzel­nen Mit­glieder der BAD GOATS beherrschen ihre Instru­mente sämtlich im Schlaf (Ehren­sache) und sehen dazu auch noch sehr gut aus (Geschmackssache).

Am besten, Ihr überzeugt Euch sel­ber mal von dem Wahrheits­ge­halt mein­er Worte und schaut mal bei einem unser­er Live-Gigs vor­bei. Ich garantieren Euch, Ihr werdet es nicht bereuen !

Da, wo andere gute Rock­grup­pen ihren Zen­it erre­ichen, fan­gen “The Bad Goats” eigentlich erst an: Ihre drei Akko­rde sind in Dur und wech­seln sel­ten. Ihre Gitar­ren-Riffs sind klar, das Tem­po fix. Das sind die ver­boten-gut-ausse­hen­den “bösen (Geiß-) Böcke” aus Köln.

Wie die anderen großen “The”-Bands (“The Who”, “The Bea­t­les”, “The Kinks” etc.) kom­men auch “The Bad Goats” im klas­sis­chen Rock­quar­tett mit zwei Gitar­ren, Bass und Drums.

Unter ihre eingängi­gen Rock­songs, in denen es meist um Liebe geht, mis­chen die Vier ein paar Cov­er von Neil Young oder John­ny Cash. Auch ein zwei kölsche Texte sind dabei.

Song­writer und Frontsänger Homme von Schüs­sel prägt die Stücke in ihrer reduzierten Akko­rd­folge, Lead­g­i­tar­rist „Big Bone“ Bodo Hüp­pel­er gibt ihnen durch Richards-eske Melo­di­en den strahlen­den Charakter.

Grade erst hat das Quar­tett seine jüng­ste EP „Dying in Reverse“ veröf­fentlicht (Spo­ti­fy / Apple /Amazon..) mit ihren Top-Hits wie  „Hey Hey Hey“, „1st Day with­out Rain” oder “Bad on Gas”.

The. Bad. Goats.

Drei Wörter wie drei Akko­rde. Musst Du live erleben…

Big Bone Bodo — Lead Gui­tar, Vocals

Ger­ry “Cher­ry” Braun — Bass, Vocals

Homme von Schues­sel — Gui­tar, Vocals

Pete “The Heat” — Drums, Vocals