Kennst du diese Momente, über die man kaum spricht? Die schlaflose Nacht. Das Gespräch, nach dem Fragen bleiben. Das Gefühl, einem Menschen nah zu sein und ihn trotzdem nicht ganz zu erreichen. Andreas Liebert macht aus genau diesen Momenten Lieder. Ehrlich, poetisch und mit einer Klarheit, die berührt.
„Indie will never dead! Andreas Liebert sendet dir hinreißende kleine Hits – aufwühlend und emo.”, sagt Linus Volkmann, Journalist und Autor für den Musikexpress. Wer Andreas Liebert live erlebt, versteht schnell, was damit gemeint ist. Mit Gitarre, Stimme und einer besonderen Ruhe schafft Andreas Liebert eine Atmosphäre, in der jedes Wort Gewicht bekommt und selbst tiefe Gefühle unmittelbar spürbar werden.
Mit der EP „Mondlandung”, die laut.de in die Auswahl der besten EPs des Jahres 2024 aufgenommen hat, öffnet er ein eindrucksvolles Fenster in seine musikalische Welt. Seine Lieder leben von genauen Beobachtungen, poetischen Bildern und Melodien, die sich leise ihren Weg bahnen. Sie erzählen von Einsamkeit und Nähe, von Erinnerung, Hoffnung und den Fragen, die oft erst dann auftauchen, wenn es still geworden ist. Der Fernsehturm wird zum Sinnbild der Einsamkeit, Morgens um vier zur Uhrzeit der Stille zwischen Nähe und Distanz, und Mondlandung erzählt von den Spuren, die ein Mensch hinterlässt, und den Fragen, die bleiben.
Andreas Liebert ist ein Musiker aus Berlin. Er schreibt und spielt Songs darüber, was es heißt, heute zu leben, zu lieben und manchmal einfach nur auszuhalten. Seine EP „Mondlandung“ erschien im November 2024.
Wer Blumfeld, Gisbert zu Knyphausen oder PeterLicht schätzt, wird Anknüpfungspunkte finden. Doch Andreas Liebert bleibt unverwechselbar. Sein Ton ist leise, eindringlich und voller Vertrauen in die Kraft eines guten Liedes.
Auf der Bühne entfalten diese Lieder ihre besondere Wirkung. Andreas Liebert nimmt sich Zeit, lässt Stille zu und schafft einen Raum, in dem Zuhören fast selbstverständlich wird. Mit seiner zurückhaltenden Art und seinem feinen Gespür für kleine Beobachtungen entsteht eine Nähe, die man nicht inszenieren kann. Nach und nach wird das Publikum immer stiller, nicht aus Höflichkeit, sondern weil jeder Ton nachwirkt.
Und doch sind seine Konzerte alles andere als schwer. Zwischen den Liedern erzählt er von ihrer Entstehung, von Begegnungen, Zufällen und den kleinen Geschichten, aus denen Musik entsteht. Mit feinem Humor und angenehmer Selbstironie schafft er immer wieder Momente zum Schmunzeln und Durchatmen. Gerade dieses Wechselspiel aus Tiefe und Leichtigkeit macht seine Konzerte so besonders.